Erfinderlabor Oberstufe

Elektromobilität: Kluge Köpfe denken in die Zukunft

24.1.2017

Bensheim/Rüsselsheim. Die Experten sind sicher: Elektromobilität wird die Straßen des 21. Jahrhunderts schon bald dominieren. Aber welcher Stromlieferant setzt sich durch: Brennstoffzelle oder Batterie? Wem gehört die Zukunft? Auf jeden Fall den 16 Oberstufenschülern, die jetzt eine Woche lang im Dialog mit Wissenschaft und Wirtschaft wegweisende Technologien erforscht haben. Ihr Fazit: Das Rennen ist offen!

Zum 21. Mal hatte das Zentrum für Chemie (ZFC) Hessens junge Hochleister zum Erfinderlaboreingeladen. In vier Teams haben sich die Nachwuchsforscher in ein komplexes Thema vertieft und kreativ eigene Lösungsansätze entwickelt. Der wissenschaftliche Workshop bietet begabten Jugendlichen kurz vor dem Abitur die Chance, außerhalb des Unterrichts selbstständig an relevanten Zukunftstechnologien zu arbeiten. Die jeweils acht Schülerinnen und Schüler offenbarten eine Menge Leidenschaft, Neugier und Mut zum Um-die-Ecke-Denken.

 

Über 200 Gäste kamen ins Goethe-Gymnasium, um die Präsentationen zu erleben und aus berufenem Munde spannende News zum Thema E-Mobilität zu erfahren. Darunter mehr als 100 Schüler aus ganz Hessen und lokale Prominenz wie der Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter. Die Teilnehmer waren sich einig: Das Brennstoffzellen-Auto ist ein zukunftsfähiges Mobilitäts-Konzept. Ihre konkrete Aufgabe bestand darin, aus vorgegeben Alltagsmaterialien (u.a. Chipstüten, Holzstäbchen, Pappe) ein funktionierendes Modell zu bauen. Eine Brennstoffzelle erzeugt elektrische Energie, indem Sauerstoff und Wasserstoff miteinander reagieren. Letzterer lagert in Drucktanks, die absolut dicht sein müssen. Darin lag eine der zentralen Herausforderungen der Teams, die das Miniatur-Mobil erfolgreich in Bewegung gesetzt und dabei auch seine Reichweite verbessert haben.

Lesen Sie die komplette Pressemitteilung im Anhang.