Schule 3.0

Energiewende im MINT-Unterricht: Design-Thinking Workshop mit Experten

10.02.2021

Design thinking virtueller Workshop zugeschnitten

Weinheim.In Kooperation mit der Hessischen Landesenergieagentur (LEA), dem Staatlichen Schulamt Bergstraße Odenwaldkreis, der Hopp Foundation und dem VCI Hessen führte das ZFC einen Design Thinking Workshop durch. In zwei Etappen haben sich 14 Experten aus den Bereichen Schule, Schulverwaltung, Fortbildung und Wirtschaft mit der Frage beschäftigt, wie man den Themenkomplex Klimaschutz, Energiewende und Nachhaltigkeit in den schulischen MINT-Unterricht integrieren kann. 

"Schülerinnen und Schüler sollten möglichst früh dazu befähigt werden, eine Bewertungs- und Lösungskompetenz zu entwickeln", so ZFC-Vorstand und Initiator Dr. Thomas Schneidermeier. Neben den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern komme dem MINT-Unterricht hier eine besondere Verantwortung zu, da durch ihn ein naturwissenschaftlich-technisches Grundverständnis für den Themenkomplex aufgebaut werden könne. Es gehe jetzt darum, Schulen und Schulleitungen ins Boot zu holen.

Auch das Staatliche Schulamt für die Kreise Bergstraße und Odenwald will dabei eine prominente Rolle spielen. "Wir werden die Schulen bei der Umsetzung vor Ort unterstützen", so Schulamtsdirektorin Stefanie Werle-Wittmann über die konkrete weitere Vorgehensweise. Auch sie bilanziert den Workshop als enorm gelungen: "Alle Teilnehmer sind begeistert. Die gebündelten Ideen gehen in die gleiche Richtung." Nach intensivem Dialog lautete der Tenor der Online-Veranstaltung: "Wir müssen ein Feuer entfachen." Der erste Funke ist auf jeden Fall übergesprungen.

Die Geschäftsführerin der Hopp Foundation, Gepa Häusslein, bekräftigte, dass die Stiftung das ZFC methodisch weiter begleiten werde, um den gesellschaftlich relevanten Themen Klimaschutz und Energiewende im MINT-Unterricht ein stärkeres Gewicht zu geben.